HOMÖOPATHIE


"Ich glaube jetzt eifriger denn je an die Lehre des wundersamen Arztes, seitdem ich die Wirkung einer allerkleinsten Gabe so lebhaft gefühlt und immer wieder empfinde ..."  

 

Johann Wolfgang v. Goethe in einem Brief vom 2.September 1820 über Samuel Hahnemann

Die Auseinandersetzung

So umstritten die Homöopathie in der öffentlichen Diskussion auch sein mag, sie zählt zu populärsten komplementärmedizinischen Therapien weltweit. 70 % der Deutschen wünschen sich mehr Naturheilverfahren und Komplementärmedizin im Gesundheitswesen. Es  handelt sich - nach integraler Sichtweise - um eine Auseinandersetzung zwischen "modern-rationalem" Denken und "archaisch-magisch" anmutenden Therapien -  also um einen Kampf um Glaubenssätze.

 

Auch wenn es noch keine befriedigende Erklärung gibt wie Homöo-pathie wirkt, belegen - entgegen vielfacher medialer Kampagnen - unabhängige Studien immer wieder ihren Nutzen - und zwar über einfache Placebo-Wirkung hinaus. Verschiedenste Dinge wie magische Effekte, Suggestiv-Kräfte, quantenphysikalische Phänomene werden zur Deutung bemüht. Die Selbstreflexion des Patienten, das Einfühlungsvermögen des Arztes und die daraus resultierende exakte Mittelwahl gehören mit Sicherheit zu ausschlaggebenden Faktoren. Was darüberhinaus passiert müssen wir an wissenschaftlichen Kriterien gemessen am ehesten als "Black Box " betrachten: "der einzige Weg, das Innere einer black box zu verstehen, ist damit zu spielen" (René Thom).

 

Beklagenswert bleibt die auch unter Medizinern und Wissenschaftlern gängige unwissenschaftliche Argumentation, daß  "wo kein Wirkstoff, da auch keine Wirkung".  Die mangelnde Übereinstimmung mit gängigen Erklärungsmodellen widerlegt immernoch nicht die Gültigkeit eines Phänomens. Auch in einer gelungenen Psychotherapie entziehen sich die wichtigsten Effekte und Vorgänge einer echten Meßbarkeit und rationalen Plausibilität. Hier wie in der Homöopathie spielen sich viele entschei-denden Prozesse entweder im Selbsterleben des Patienten oder im Zwischenraum, in der Beziehung zwischen Patient und Therapeuten ab. Im AQAL-Modell der integralen Sichtweise sind dies Vorgänge, die in den subjektiven Innenraum, also den "linken" Feldern des Modells, gehören, von außen also nicht abbildbar oder objektivierbar sind -  da wo wir vor allem fühlen und empfinden, wo "es" atmet ...

 

Die Forschung

Die Kostenübernahme

Aktuell wird Klassische Homöopathie von praktisch allen privaten Kassen und von der Mehrheit der gesetzlichen Krankenkassen (im Rahmen von sogen. IV-Verträgen) übernommen.

Welche das sind, erfahren Sie hier:

www.zeitschrift-homoeopathie.de/immer-mehr-gesetzliche-krankenkassen-erstatten-die-aerztliche-homoeopathie/

und hier:

www.kvsh.de/KVSH/index.php?StoryID=299&kat=61&search=

"Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verstehen ...."

 

Johann Wolfgang von Goethe